Ein Zufriedenheitsschmuckstück

Das Schulfeedback des Bildungsministeriums bestätigte dem Lehrerkollegium der Schule am Ostertor, dass sie auf dem richtigen Weg sind.

Das Ergebnis war sehr positiv (siehe auch untenstehenden ausführlichen Bericht in den HN).

Am Schulentwicklungstag der Schule wurden die Ergebnisse bearbeitet und es gab Impulse für die weitere Arbeit.

Wichtig ist dem Kollegium ein stetiges Augenmerk auf die Unterrichtsentwicklung zu werfen.

Dabei geht es in den nächsten Schritten um Hospitationen an anderen Schulen. Auch sind die Gestaltung der Fachräume, die Individualisierung, die Hausaufgabenregelung, ein Projekttag pro Woche und die Aufteilung der Lernzeiten wichtig. Dies sind alles Aspekte, die auf dem nächsten SET (Schulentwicklungstag) weiterbearbeitet werden sollen. Deutlich wurde, dass Unterrichtsqualität einer ständigen Evaluation unterliegt, wobei auch ein Hinweis auf Effektivität und Entlastung liegen sollte.

Frau Haferland (IQSH) überreicht Herrn Müller-Veerse die Zusammenfassung in Form eines Berichts des Evaluationsteams.


 

Nachfolgend die Ergebnisse der Schüler- und Elternbefragung:

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Hier der Wortlaut des Zeitungsartikels der Husumer Nachrichten vom 1.2.2017:

 

Sich Rückmeldung über die Qualität seiner Arbeit zu holen, ist in nahezu allen Bereichen selbstverständlich. Aus diesem Grunde hat im vergangenen Jahr Bildungsministerin Britta Ernst das sogenannte Schulfeedback.SH für alle Schulen Schleswig-Holsteins ins Leben gerufen. Die Tönninger Schule am Ostertor, eine Grundschule mit Förderzentrum, hat nun als eine der ersten im ganzen Land und als erste Bildungseinrichtung in Nordfriesland diese Gelegenheit genutzt. Dem Kollegium mit Schulleiter Felix Müller-Veerse war es wichtig, eine fundierte Einschätzung der Qualität ihrer Arbeit zu erhalten und sich einem Blick von außen zu stellen. Sie baten ein Experten-Team vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH) unter der Projektleitung von Dr. Ulf Schweckendiek um ein Schulfeedback.

Das Ergebnis war sehr positiv, wobei Beurteilungen gar in Noten, ein Rating oder ein Ranking im Vergleich zu anderen Schulen ausgeschlossen sind. Die Beobachtungen des vom IQSH eingesetzten Evaluations-Teams wurden in Form eines kurzen Berichtes und einer Präsentation für das Kollegium, die Mitarbeiter der Schule und Eltern von Teamleiterin Nicole Haferlandt (IQSH) und Sabine Iwersen, Schulleiterin der Husumer Iven-Agßen-Schule, – sie hatte das Projekt begleitet – vorgestellt. Die Ergebnisse sollen im Dialog mit der Schule Antworten auf spezifische Fragestellungen der Schule und Impulse geben. Möglich ist auch, wenn gewünscht, eine Unterstützung bei der künftigen Unterrichtsentwicklung. Basis für die ausgebildeten Schulevaluatoren ist der vom Ministerium herausgegebene „Orientierungsrahmen Schulqualität“. Allerdings sind nicht an allen Schulen gleiche Bedingungen vorzufinden, weswegen im Vorgespräch gemeinsam wichtige Aspekte ausgewählt werden, die untersucht werden sollen.

In Tönning wurden Interviews mit Schülern, Eltern, Lehrkräften und Mitarbeitern geführt. Vorab hatten alle Beteiligten die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Bereichen des Schullebens über einen Online-Fragebogen zu beteiligen. „Prosaisch ausgedrückt, möchte ich sagen, dass der Bericht schön geworden ist. Sie haben hier ein Auge für die wesentlichen Dinge“, erklärte Haferlandt. Es gebe ein reges Schulleben mit viel nachhaltiger Projektarbeit, etlichen Veranstaltungen auch für die Öffentlichkeit, und viel Kommunikation innerhalb des Kollegiums sowie mit Schülern und Eltern. Die Rahmenbedingen stimmen. Die Lehrkräfte sind den Schülern zugewandt, fördern und fordern und bringen sich mit einem hohen persönlichen Einsatz bei der Lösung von Herausforderungen ein. „Sie stellen hohe Anforderungen an sich selbst und haben gute Arbeitsbedingungen geschaffen, beispielsweise durch Räume für Kleingruppenarbeit oder Umgestaltung von Klassenräumen. Die Kinder kommen gern und Eltern schicken ihren Nachwuchs mit einem guten Gefühl in die Schule. Ich bezeichne sie als Zufriedenheitsschmuckstück“, so die Projektleiterin.

Wenn überhaupt und wenn gewollt, gehe es lediglich um Feinjustierungen. So könnten zum Beispiel ältere Schüler mehr als bisher in verantwortliche Aufgaben eingebunden werden. Das schaffe dem Kollegium mehr Team-Zeiten. „Es freut mich, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir werden an weiterer Optimierung arbeiten“, erklärte der Schulleiter. In der Nachbesprechung gab die Expertin noch den einen oder anderen Hinweis für mehr Effektivität und Entlastung. So könne, so das Fazit Haferlandts, auch an dieser Schule stattfinden, was die Bildungsministerin sicherstellen möchte, nämlich alle verantwortlichen Akteure zu motivieren, die ganze Energie und damit ein Optimum in die Qualität des Unterrichtes an den Schulen zu stecken. rah